Veranstaltungshinweis: Bürgersolaranlagen und die Möglichkeiten in Oldenburg

Zum Abschluss des EnGeno-Projektes werden am 2.11.2016 in Oldenburg ausgewählte Forschungsergebnisse in Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Olegeno Oldenburger-Energiegenossenschaft eG präsentiert.

In Kooperation mit der Klima-Allianz Oldenburg laden EnGeno und Olegeno die Oldenburger Öffentlichkeit zu zwei Vorträgen mit anschließender Gesprächsrunde ein. Das Thema lautet „Wie Bürger die Energiewende selbst in die Hände nehmen (können): Das Beispiel Bürgersolaranlagen und die Möglichkeiten in Oldenburg“.

Die Referenten sind Dr. Christian Lautermann (EnGeno und Olegeno) und als Gast Ramon Kempt (Vorstand „Die Energiegewinner eG“).

Mit der Leitfrage „Was können wir in Oldenburg tun?“ findet im Anschluss eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und dem Publikum statt, moderiert von Prof. Dr. Niko Paech.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2. November 2016 um 18:30 Uhr in der Aula der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sind im Veranstaltungshinweis oder auf der Webseite der Olegeno abrufbar.

 

Ankündigung: EnGeno-Abschlusskonferenz

Das Forschungsprojekt EnGeno hat in den vergangenen drei Jahren untersucht, welche Potentiale Energiegenossenschaften besitzen, zu einer nachhaltigen Tranformation von Energiewirtschaft und Gesellschaft beizutragen.

Zusammen mit acht weiteren BMBF-geförderten Projekten, die zu verschiedenen Aspekten einer bürgernahen Energiewende geforscht haben, veranstaltet EnGeno am 15. September in Berlin einen Transferworkshop, um die Erkenntnisse zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren.

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Vortragsveranstaltung mit Claudia Kemfert und Praxispartner Olegeno

Das BMBF-Projekt EnGeno hat anlässlich der UN-Klimakonferenz in Paris gemeinsam mit seinem Praxispartner Olegeno Oldenburger Energiegenossenschaft eG die renommierte Klimaökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert zu einer Vortragsveranstaltung an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eingeladen.

Am Freitag, dem 4. Dezember 2015, um 18:30 Uhr referiert Frau Kemfert zum Thema: „Klimaschutz und Energiewende: Worum es dabei wirklich geht“ in der Aula der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstraße 69 (im Trakt A11, Lageplan)

Weitere Informationen finden sich auf der Infoseite der Olegeno.

Veranstaltungsflyer als PDF

Ergebnisse der EnGeno Mitgliederbefragung von Energiegenossenschaften

Im Rahmen des Forschungsprojektes EnGeno wurden von Januar 2014 bis März 2015 Mitglieder von Energiegenossenschaften und Nichtmitglieder zur Beteiligungsbereitschaft an EG und deren Einfluss auf umweltverträgliche Lebensstile befragt. Der vorliegende Bericht stellt ausgewählte Ergebnisse der Befragung dar. Diese finden Sie hier zum Download

Befragungsergebnisse der Mitgliederbefragung der Netzkauf EWS eG

Von Januar bis April 2015 nahmen 865 Mitglieder der Netzkauf EWS eG an einer schriftlichen Befragung im Rahmen des Arbeitspakets 2 teil. Ziele der Befragung war ein Vergleich der EWS-Mitglieder mit Nicht-Mitgliedern, die Erhebung der Zufriedenheit mit der EWS, die Beteiligungsmotive der Mitglieder, Aussagen zu deren Umwelt-
verhalten und die Bewertung neuer Aktivitätsfelder. Die Auswertung der Ergebnisse finden Sie in der Broschüre „Ergebnisse der Mitgliederbefragung der Netzkauf EWS eG (EWS)_Broschüre“ zum download.

Working Paper zu alternativen Entwicklungspfaden des Energiesystems veröffentlicht

CoverInwiefern die Energiewende tatsächlich zu einer Dezentralisierung des Energiesystems führt und damit auch eine Neuordnung energiewirtschaftlicher Strukturen zeitigt, das ist eine der spannenden Fragen der gegenwärtigen Energiepolitik. Von den gesetzgeberischen Antworten auf diese Frage wird auch abhängen, wie sich die Handlungsmöglichkeiten von Energiegenossenschaften zukünftig gestalten. In dem nun veröffentlichten Working Paper wird aufbauend auf drei Szenarien des Umweltbundesamtes untersucht, welche Akteure das jeweilige Szenario unterstützen und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sie dazu einfordern. Deutlich wird, dass die Vorstellungen einer erneuerbaren Energiezukunft weit auseinander liegen. Das Working Paper finden Sie hier.

Mitgliederworkshops zur Weiterentwicklung von Energiegenossenschaften

Im November 2014 fand ein erster Workshop mit der Energiegenossenschaft Leipzig (EGL) zur Weiterentwicklung der Genossenschaft statt. 11 Mitglieder der EGL diskutierten in anderthalb Tagen auf der Basis ihrer Bedürfnisse aktuelle Herausforderungen der EGL, entwickelten Visionen und erarbeiteten konkrete Strategien für die Zukunft der EGL. Weitere Workshops dieser Art werden in den kommenden Monaten deutschlandweit in anderen Energiegenossenschaften vom Engeno-Team am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Leipzig durchgeführt. Wenn Sie Vorstand einer Energiegenossenschaft und an einer Zusammenarbeit interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne: salina.centgraf(at)ufz.de

Workshop zu den Chancen neuer Geschäftsfelder und regionaler Vernetzung

Am 19. November 2014 fand in Oldenburg ein Workshop mit 30 Vertretern von Energiegenossenschaften aus dem Nordwesten Deutschlands statt. Um den Teilnehmern Anregungen aus innovativen Projekten zu geben und strategische Perspektiven für ihre eigenen Energiegenossenschaften aufzuzeigen, hielten ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Bürgerenergie Impulsreferate über aktuelle Entwicklungen. So informierte Dr. Burghard Flieger, Vorstand der innova eG Freiburg und Gründungsberater zahlreicher Energiegenossenschaften, über das Modell einer „Prosumer“-Genossenschaft, deren Mitglieder sich etwa über Blockheizkraftwerke mit Strom und Wärme selbst versorgen. Matthias Partetzke, Vorstandsvorsitzender der IngenieurNetzwerk Energie eG Bad Iburg, zeigte anhand von zahlreichen Praxisbeispielen auf, wie bestehende Solarenergie-Genossenschaften ihr bisheriges Betätigungsfeld weiterentwickeln oder auf den Bereich Windenergie ausweiten können.

Neben neuen Geschäftsfeldern waren die Chancen einer besseren Vernetzung das zweite große Thema der Veranstaltung. Florian Voigt von der Energiegenossenschaft Odenwald eG Erbach und Fabian Zuber, Leiter der Geschäftsstelle des Bündnis Bürgerenergie e.V. Berlin, gaben einen Überblick über die Chancen von Vernetzungen und bestehende Initiativen einer regionalen Vernetzung von Energiegenossenschaften in Deutschland. Als wichtige Netzwerkakteure für den Nordwesten waren der Genossenschaftsverband Weser-Ems und die jüngst gegründete Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen als Partner von EnGeno ebenfalls an dem Workshop beteiligt.

Austausch zur Zukunft der Energiegenossenschaften

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Welchen Beitrag können Energiegenossenschaften zu einer gelingenden Energiewende leisten? Diese Frage ist angesichts der gegenwärtigen Rechtslage, die Stichworte sind EEG 2014 und KAGB, nicht mehr so einfach zu beantworten wie noch in den Jahren 2009 bis 2013 als die Energiegenossenschaften einen Gründungsboom erlebten. Am 10.November 2014 diskutierten wir daher mit zehn ganz verschiedenen Energiegenossenschaften – von der kleinen klassischen PV-Genossenschaft über Netzübernahmegenossenschaften bis hin zur großen Regionalentwicklungs- und Infrastrukturgenossenschaft – über ihre bisherigen Erfolge vor Ort sowie ihre zukünftigen Ziele, Geschäftsfelder und Handlungsbereiche. Die Diskussionsergebnisse sind ausführlich dokumentiert und werden in unsere Forschung eingehen. Für konkrete Rückfragen melden Sie sich bei b.fischer(at)ide-kassel.de

Positionspapier zur aktuellen energiepolitischen Entwicklung

Das Positionspapier Bürgerbeteiligung – Energiedemokratie – Dezentralität?
Kernziele der Energiewende in Gefahr!

ist eine Stellungnahme des Forschungsprojektes EnGeno zur aktuellen Entwicklung der Energiewende. Energiegenossenschaften, der Forschungsgegenstand von EnGeno, sind von den aktuell veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen erheblich betroffen. Diese Änderungen stehen im Gegensatz zum Forschungsbedarf, wie er vom BMBF formuliert wurde, wie auch zu zentralen Aussagen des Koalitionsvertrages der Bundesregierung. Die gegenwärtigen und geplanten Reformen der energiepolitischen Rahmenbedingungen drohen das Überleben und die Weiterentwicklung bestehender wie auch die Gründung neuer Energiegenossenschaften fundamental anzugreifen.

Lesen Sie mehr dazu unter EnGeno_Positionspapier_Kurzfassung und EnGeno_Positionspapier_Langfassung