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EnGeno-Ergebnispublikation erschienen

Im Juli 2018 ist der vom EnGeno-Projektkoordinator Christian Lautermann herausgegebene Sammelband „Die Energiewende der Bürger stärken“ erschienen.

Zum Inhalt:
In vielfältigen Formen engagieren sich Bürger in ihren Kommunen und Regionen für Belange des Klimaschutzes und der dezentralen Energiewende. Mit Hilfe von Energiegenossenschaften und anderen bürgergetragenen Organisationsformen verändern sie unsere Energieversorgung grundlegend. Engagement, Partizipation, Selbstversorgung und Regionalität sind wesentliche Merkmale der Bürgerenergie. Auf welche Herausforderungen die Bürgerenergie-Aktiven dabei stoßen, welche Lösungen sie entwickeln und welche Beiträge sie für eine umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation unseres Energiesystems leisten (können) – diese und ähnliche Fragen behandelt dieser Band. Er versammelt zentrale Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „EnGeno – Transformationspotenziale von Energiegenossenschaften“ und Beiträge weiterer Projekte der sozialökologischen Forschung zur Energiewende.

Zum Hintergrund:
Ausgangspunkt für die Entstehung des Bandes war die EnGeno-Abschlusskonferenz, zu der die meisten Autoren am 15. September 2016 in Berlin zusammengekommen waren. Der Band ist jedoch viel mehr als die Abschlusspublikation des EnGeno-Projektes, mit der wesentliche Ergebnisse aus dessen Arbeitspaketen präsentiert werden. Darüber hinaus handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit Beiträgen von Partnern, die sich durch das gemeinsame Interesse am Thema Bürgerenergie gefunden haben. Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Forschungseinrichtungen, für die die Autoren stehen, waren auch Partner aus Organisationen und Netzwerken der Bürgerenergie beteiligt.

Zur Bestellung:
Der Band ist direkt beim Metropolis Verlag erhältlich:
https://www.metropolis-verlag.de/Die-Energiewende-der-Buerger-staerken/1285/book.do

 

Potentialstudie „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle“

Die Potentialstudie „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle – Potentiale von Mieterstrom in Deutschland mit einem Fokus auf Bürgerenergie“ wurde von einem Projektteam der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (UOL), der innova eG sowie dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Rahmen eines EnGeno-Folgeprojekts erstellt. Neben der Darstellung von Mieterstrom-Potentialen allgemein sowie speziell von bürgergetragenen Mieterstromprojekten werden auch Erfolgsfaktoren und Hürden bezüglich ihrer Umsetzung analysiert und Handlungsempfehlungen gegeben. Die Studie enthält zudem verschiedene Fallbeispiele von genossenschaftlichen Mieterstromprojekten und eine spezielle Betrachtung der Perspektiven durch die Blockchain-Technologie.

Die Potentialstudie kann hier heruntergeladen werden.

Fachworkshop: Genossenschaftlicher Mieterstrom

Wie können Energiegenossenschaften professionell und erfolgreich genossenschaftliche Mieterstromprojekte entwickeln und betreiben? Welches Know-how benötigen sie dafür? Was sind die wichtigsten Herausforderungen? Welche Lösungen und Hilfsmittel gibt es? Wie lassen sich durch Kooperationen Mieterstromprojekte für Energiegenossenschaften in größerem Umfang realisieren?

Diese Fragen werden unter anderem in unserem Fachworkshop am 24./25. November in Hattingen diskutiert und bearbeitet.

Anmeldungen können beim Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens bei Frau Dr. Sonja Menzel (sonja.menzel@genossenschaftsgedanke; Tel.: 0341 69958411) getätigt werden.

Detaillierte Informationen zu Inhalt, Programm und Konditionen des Fachworkshops finden Sie hier.

Folgeprojekt zu Mieterstrommodellen

In dem siebenmonatigen Forschungsprojekt „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle“ werden die Transformationspotenziale, Erfolgsfaktoren und Umsetzungsherausforderungen von bürgergetragenen Mieterstromprojekten untersucht. Das Projekt ist ein Folgeprojekt des EnGeno-Projekts und knüpft an dessen Ergebnisse und ermittelte Forschungsbedarfe an.

Der Hauptfokus liegt auf der Analyse von Organisationsformen und Geschäftsmodellen in Deutschland. Außerdem werden die Entwicklungspotenziale durch die Blockchain-Technologie untersucht.

Das Vorhaben ist ein Teilprojekt des vom BMBF-geförderten Verbundvorhabens „BuergEn: Perspektiven der Bürgerbeteiligung an der Energiewende unter Berücksichtigung von Verteilungsfragen“. Im Teilprojekt arbeiten unter dem Projektkoordinator Dr. Christian Lautermann die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (UOL), die innova eG und das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zusammen.

Weitere Informationen

Veranstaltungshinweis: Bürgersolaranlagen und die Möglichkeiten in Oldenburg

Zum Abschluss des EnGeno-Projektes werden am 2.11.2016 in Oldenburg ausgewählte Forschungsergebnisse in Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Olegeno Oldenburger-Energiegenossenschaft eG präsentiert.

In Kooperation mit der Klima-Allianz Oldenburg laden EnGeno und Olegeno die Oldenburger Öffentlichkeit zu zwei Vorträgen mit anschließender Gesprächsrunde ein. Das Thema lautet „Wie Bürger die Energiewende selbst in die Hände nehmen (können): Das Beispiel Bürgersolaranlagen und die Möglichkeiten in Oldenburg“.

Die Referenten sind Dr. Christian Lautermann (EnGeno und Olegeno) und als Gast Ramon Kempt (Vorstand „Die Energiegewinner eG“).

Mit der Leitfrage „Was können wir in Oldenburg tun?“ findet im Anschluss eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und dem Publikum statt, moderiert von Prof. Dr. Niko Paech.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2. November 2016 um 18:30 Uhr in der Aula der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sind im Veranstaltungshinweis oder auf der Webseite der Olegeno abrufbar.

 

Ergebnisse der EnGeno Mitgliederbefragung von Energiegenossenschaften

Im Rahmen des Forschungsprojektes EnGeno wurden von Januar 2014 bis März 2015 Mitglieder von Energiegenossenschaften und Nichtmitglieder zur Beteiligungsbereitschaft an EG und deren Einfluss auf umweltverträgliche Lebensstile befragt. Der vorliegende Bericht stellt ausgewählte Ergebnisse der Befragung dar. Diese finden Sie hier zum Download

Befragungsergebnisse der Mitgliederbefragung der Netzkauf EWS eG

Von Januar bis April 2015 nahmen 865 Mitglieder der Netzkauf EWS eG an einer schriftlichen Befragung im Rahmen des Arbeitspakets 2 teil. Ziele der Befragung war ein Vergleich der EWS-Mitglieder mit Nicht-Mitgliedern, die Erhebung der Zufriedenheit mit der EWS, die Beteiligungsmotive der Mitglieder, Aussagen zu deren Umwelt-
verhalten und die Bewertung neuer Aktivitätsfelder. Die Auswertung der Ergebnisse finden Sie in der Broschüre „Ergebnisse der Mitgliederbefragung der Netzkauf EWS eG (EWS)_Broschüre“ zum download.

Working Paper zu alternativen Entwicklungspfaden des Energiesystems veröffentlicht

CoverInwiefern die Energiewende tatsächlich zu einer Dezentralisierung des Energiesystems führt und damit auch eine Neuordnung energiewirtschaftlicher Strukturen zeitigt, das ist eine der spannenden Fragen der gegenwärtigen Energiepolitik. Von den gesetzgeberischen Antworten auf diese Frage wird auch abhängen, wie sich die Handlungsmöglichkeiten von Energiegenossenschaften zukünftig gestalten. In dem nun veröffentlichten Working Paper wird aufbauend auf drei Szenarien des Umweltbundesamtes untersucht, welche Akteure das jeweilige Szenario unterstützen und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sie dazu einfordern. Deutlich wird, dass die Vorstellungen einer erneuerbaren Energiezukunft weit auseinander liegen. Das Working Paper finden Sie hier.

Mitgliederworkshops zur Weiterentwicklung von Energiegenossenschaften

Im November 2014 fand ein erster Workshop mit der Energiegenossenschaft Leipzig (EGL) zur Weiterentwicklung der Genossenschaft statt. 11 Mitglieder der EGL diskutierten in anderthalb Tagen auf der Basis ihrer Bedürfnisse aktuelle Herausforderungen der EGL, entwickelten Visionen und erarbeiteten konkrete Strategien für die Zukunft der EGL. Weitere Workshops dieser Art werden in den kommenden Monaten deutschlandweit in anderen Energiegenossenschaften vom Engeno-Team am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Leipzig durchgeführt. Wenn Sie Vorstand einer Energiegenossenschaft und an einer Zusammenarbeit interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne: salina.centgraf(at)ufz.de

Workshop zu den Chancen neuer Geschäftsfelder und regionaler Vernetzung

Am 19. November 2014 fand in Oldenburg ein Workshop mit 30 Vertretern von Energiegenossenschaften aus dem Nordwesten Deutschlands statt. Um den Teilnehmern Anregungen aus innovativen Projekten zu geben und strategische Perspektiven für ihre eigenen Energiegenossenschaften aufzuzeigen, hielten ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Bürgerenergie Impulsreferate über aktuelle Entwicklungen. So informierte Dr. Burghard Flieger, Vorstand der innova eG Freiburg und Gründungsberater zahlreicher Energiegenossenschaften, über das Modell einer „Prosumer“-Genossenschaft, deren Mitglieder sich etwa über Blockheizkraftwerke mit Strom und Wärme selbst versorgen. Matthias Partetzke, Vorstandsvorsitzender der IngenieurNetzwerk Energie eG Bad Iburg, zeigte anhand von zahlreichen Praxisbeispielen auf, wie bestehende Solarenergie-Genossenschaften ihr bisheriges Betätigungsfeld weiterentwickeln oder auf den Bereich Windenergie ausweiten können.

Neben neuen Geschäftsfeldern waren die Chancen einer besseren Vernetzung das zweite große Thema der Veranstaltung. Florian Voigt von der Energiegenossenschaft Odenwald eG Erbach und Fabian Zuber, Leiter der Geschäftsstelle des Bündnis Bürgerenergie e.V. Berlin, gaben einen Überblick über die Chancen von Vernetzungen und bestehende Initiativen einer regionalen Vernetzung von Energiegenossenschaften in Deutschland. Als wichtige Netzwerkakteure für den Nordwesten waren der Genossenschaftsverband Weser-Ems und die jüngst gegründete Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen als Partner von EnGeno ebenfalls an dem Workshop beteiligt.