Workshop zu den Chancen neuer Geschäftsfelder und regionaler Vernetzung

Am 19. November 2014 fand in Oldenburg ein Workshop mit 30 Vertretern von Energiegenossenschaften aus dem Nordwesten Deutschlands statt. Um den Teilnehmern Anregungen aus innovativen Projekten zu geben und strategische Perspektiven für ihre eigenen Energiegenossenschaften aufzuzeigen, hielten ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Bürgerenergie Impulsreferate über aktuelle Entwicklungen. So informierte Dr. Burghard Flieger, Vorstand der innova eG Freiburg und Gründungsberater zahlreicher Energiegenossenschaften, über das Modell einer „Prosumer“-Genossenschaft, deren Mitglieder sich etwa über Blockheizkraftwerke mit Strom und Wärme selbst versorgen. Matthias Partetzke, Vorstandsvorsitzender der IngenieurNetzwerk Energie eG Bad Iburg, zeigte anhand von zahlreichen Praxisbeispielen auf, wie bestehende Solarenergie-Genossenschaften ihr bisheriges Betätigungsfeld weiterentwickeln oder auf den Bereich Windenergie ausweiten können.

Neben neuen Geschäftsfeldern waren die Chancen einer besseren Vernetzung das zweite große Thema der Veranstaltung. Florian Voigt von der Energiegenossenschaft Odenwald eG Erbach und Fabian Zuber, Leiter der Geschäftsstelle des Bündnis Bürgerenergie e.V. Berlin, gaben einen Überblick über die Chancen von Vernetzungen und bestehende Initiativen einer regionalen Vernetzung von Energiegenossenschaften in Deutschland. Als wichtige Netzwerkakteure für den Nordwesten waren der Genossenschaftsverband Weser-Ems und die jüngst gegründete Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen als Partner von EnGeno ebenfalls an dem Workshop beteiligt.

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